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Der perfekte Anzug

Passt wie angegossen

Gibt es den perfekten Anzug wirklich? Wir sagen ja. Aber es ist wie immer im Leben: Man sollte wissen, worauf es ankommt.

Ärmellänge, Sakkobreite, Schulterpolster. Der perfekte Anzug ist häufig erst auf den zweiten Blick zu erkennen. Mit diesen Tipps wissen Sie, auf welche Details Sie besonders achten sollten.

Das Revers:

Die beiden Reversseiten sind entscheidend. Laufen sie locker, aber anliegend auf den geschlossenen Knopf im Mittelpunkt des Anzugs zu, ergeben sie eine Spannungslinie und kommen einem perfekten Anzug damit sehr nahe. Das Revers sollte im Nacken nicht vom Hemdkragen abstehen. Tut es das trotzdem, ist der Anzug zu groß oder einfach schlecht geschnitten - jedenfalls nicht perfekt.

Die Ärmel:

Falten stören hier nicht. Wichtig ist, dass die Ärmel bis zum Daumenansatz reichen und weder eng noch schlabberig sitzen. Vom Hemd sollte etwa ein Zentimeter zu sehen sein. Für besonders lange Arme gibt es Zwischengrößen wie 98 oder 102. Das sind Konfektionsgrößen mit längeren Ärmeln. Und die passende Länge macht den perfekten Anzug schließlich erst perfekt.

 
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Calvin Klein
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Die Schulter:

An einem Anzug kann man so gut wie alles ändern - bis auf die Schulter. Passt die nicht, kann nie ein perfekter Anzug daraus werden. Dabei sollte man darauf achten, dass die Naht ganz leicht über die Schulter fällt. Die Schulterpartie sollte eine gerade Linie ergeben, so dass der Anzug ein wenig Spiel hat.

Die Taille:

Anzüge sehen an Männern auch deswegen so lässig aus, weil sie die T-Form des Oberkörpers betonen. Dafür sollte ein Anzugsakko eher tailliert geschnitten sein. Zu eng sieht es aber auch wieder seltsam aus - leicht daran zu erkennen, dass eine horizontale Falte entsteht, wenn der Anzug zugeknöpft wird.

Die Sakko-Länge:

Nach der alten Gentleman-Regel sollte das Sakko eines perfekten Anzugs eigentlich über die Hüfte gehen. Da dies aber schnell unförmig und stocksteif wirkt, empfiehlt sich die neue Anzugschule: etwas kürzer geschnitten, und auf der Hüfte aufliegend.

Die Hose:

Nicht zu eng und nicht zu weit - eh klar. Dafür sollte sie aber eine „Nase“ haben, so nennt man die Falte, die das Hosenbein am Schuh nach vorn wirft. Wer da noch skeptisch ist, dem sei der Sitztest empfohlen. Bei dem darf das Hosenbein nur wenige Zentimeter bis zum Wadenansatz rutschen. Sind alle Tests bestanden, tragen Sie ihn bereits - den perfekten Anzug.


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