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Der Stiefel-Guide

Welcher Typ sind Sie?

Kaum eine Schuhsorte ist so vielseitig und wandlungsfähig wie der Stiefel. Um Stiefel zu tragen, müssen Sie weder einen Berg erklimmen, noch reiten oder gerade Ihren Wehrdienst verrichten. Von militärisch inspiriert bis hin zum verlängerten Anzugschuh: Just4Men.de hilft Ihnen, den perfekten Stiefel zu finden.

So tragen Sie Stiefel

So sehr sich einzelnen Stiefel-Modelle unterscheiden, so verschieden werden sie auch getragen. Grundsätzlich gilt: Die meisten Modelle gehören eher nicht ins Büro. Ebenso gehören die meisten Stiefel unter die Hose, es sei denn, Sie gehören zu jenen wagemutigen Trendsettern, die das Hosekrempeln bereits beherrschen. Wichtig ist, dass egal wie sportlich oder militärisch der Stiefel auch sein mag, Sie ihn stets hegen und pflegen.

Stiefel

Der Biker-Boot

Der modische Biker-Boot ist eine Mischung aus einem Motorradstiefel und den so genannten „Harness Boots“, die von den Soldaten im amerikanischen Zivilkrieg getragen wurden. Heute wird der Stiefel unter anderem von Harley-Davidson-Fahrern, Heavy Metal Fans und Rockabilly-Liebhabern getragen. Der etwa wadenhohe Biker-Boot, wie wir ihn kennen, ist aus festem Leder mit einer harten Gummisohle gefertigt und hat eine kantige, abgehackte Schuhspitze mit Metallkappe darunter. Die Lederriemen um den Schaft dienen dazu, den Stiefel je nach Bedarf zu verschließen. Der Biker-Boot ist aufgrund seiner robusten Verarbeitung ein dankbarer Winterstiefel, solange er nicht mit anderen vom Motorsport inspirierten Kleidungsstücken kombiniert wird.

Der Chelsea-Boot

Als ein knöchelhoher Stiefel hat der Chelsea-Boot, statt Schnürung oder Reißverschluss, elastische Einsätze an den Knöcheln, um einfach hineinschlüpfen zu können. Der etwas spitz zulaufende und dennoch abgerundete Stiefel aus Glattleder gehörte zur Grundausstattung eines jeden Mods im London der Sechziger Jahre. Doch nicht nur die Anhänger der britischen Subkultur trugen den Chelsea-Boot: Auch die Beatles liebten den Schuh und trugen ihn mit eng geschnittenen Anzügen und schmalen Krawatten. Mittlerweile ist der Chelsea-Boot ein Klassiker unter den Herrenstiefeln und sichert Ihnen als Träger immer ein stilvolles Auftreten.

   

Der Desert-Boot

Genau genommen ist der Desert-Boot kein Stiefel im klassischen Sinn, sondern vielmehr ein knöchelhoher Schnürschuh. Seinen Ursprung hat der Desert-Boot im Zweiten Weltkrieg. Damals trugen britische Soldaten in Ägypten einen Schnürstiefel aus weichem Wildleder und mit Kreppsohle. Zu Beginn der Neunziger Jahre wurde dann der Desert-Boot von amerikanischen Rappern wiederentdeckt. Heutzutage hat er sich zu einem salonfähigen Allrounder gemausert und ist definitiv schick genug, um ihn sowohl ins Büro als auch in der Freizeit zu tragen.

Der Schnürstiefel oder Derby-Boot

Wie der Name „Derby-Boot“ bereits verrät, ist dieser Stiefel die hohe Version des Derbys. Der Außenschaft des Derbys besteht aus drei Teilen, nämlich einem Vorderblatt und zwei Quartieren, an denen der klassische Derbybogen zu erkennen ist. Der Derby-Boot eignet sich besonders für Träger mit einem höheren Fußrist, da sich die Schnürung gut regulieren lässt. Dieser Schnürstiefel verleiht jedem Freizeit-Outfit eine gewisse Indie-Note und erlebt gerade deshalb seine modische Hochzeit unter den trendbewussten Männern.

Der Cowboystiefel

Eigentlich heißt der Cowboystiefel Westernstiefel. Weil man ihn aber immer mit Cowboys assoziiert, und er außerdem zur Arbeitsuniform eines Cowboys gehört, hat sich der Name weltweit etabliert. Ein echter Westernstiefel ist rahmengenäht und aus festem Rindsleder, um den Reiter gegen Tritte zu schützen. Er hat einen circa fünf Zentimeter hohen Absatz, damit der Cowboy nicht aus den Steigbügeln rutscht. Die spitze Form ist ebenfalls funktional: Im Falle eines Sturzes soll der Reiter so schneller aus dem Steigbügel kommen. Sollten Sie also nicht Westernreiten oder hauptberuflich als Cowboy arbeiten, hat der Westernstiefel herzlich wenig an Ihrem Fuß zu suchen.

 

Tina Heindel

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