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Die Baseballcap

Der sportlichste aller Hutklassiker

Wenn es eine Kopfbedeckung neben der obligatorischen Wollmütze gibt, die mit Sicherheit jeder Mann schon getragen hat, ist es die Baseballcap. Ob zum Sport, aufgrund von nicht vorhandenem Haargel oder durch die Zugehörigkeit einer Jugendkultur - die Schirmmütze ist seit geraumer Zeit ein Klassiker unter den Kopfbedeckungen und steht außerdem jedem. Grund genug, ihr einen Artikel zu widmen, findet Just4Men.de.

Baseballcap, Cap, Kappe, Baseballkappe

Die Baseballmütze kommt, wie der Name bereits verrät, vom Baseball. Die vergrößerte Sonnenblende der Schirmmütze soll vor dem Blenden durch die Sonne auf dem Spielfeld schützen. Bis in die 80er-Jahre gab es die Schirmmütze in den gängigen Hutgrößen. Erst danach wurden sie genormt und zur Größenbestimmung mit einem Gummiband oder einer Plastikleiste am Hinterkopf ausgestattet. Etwa seit diesem Zeitpunkt hielten Schirmmützen mit und ohne Logo Einzug in die Popkultur. Anti-Nobelpreisträger John Trinkhaus erforschte in einer Studie in den 90er-Jahren, dass beinahe 40 Prozent der von ihm beobachteten Studenten Baseballcaps (sogar falsch herum) trugen.

Vorteil: Baseballcap

Eine Kombinationsmöglichkeit, der nie etwas im Wege steht, ist selbstverständlich die sportliche Variante. Während des Joggens getragen schützt der Schirm der Kappe nicht nur vor lästiger Sonneneinstrahlung, sondern hindert sogar den Schweiß daran, in die Augen zu rinnen. Die Baseballcap ist auch ein willkommener Kopfschmuck für die Tage, an denen das Haarstyling versagt hat - gesetzt den Fall, Sie sind sich sicher, die Kappe nicht abnehmen zu müssen. Die Schirmmütze ist allerdings längst nicht mehr nur Begleiter für Sport- und Schmuddeltage. Sie ist durchaus salonfähig geworden und passt zu allen legeren Freizeitlooks. Ein weiterer Vorteil einer Baseballcap ist, dass sie im Vergleich zum Hut fester auf dem Kopf sitzt und so auch bei stürmerischem Wetter dort bleibt, wo sie hingehört.

Baseballcap: so bitte nicht

Generell gilt für die Baseballcap das gleiche, wie für jede andere Kopfbedeckung: In geschlossenen Räumen nimmt der Gentleman die Kappe ab. Baseballcaps gibt es bedruckt, uni oder bestickt. Wenn Ihnen das einfarbige Cap zu langweilig ist, raten wir zu unauffälligen Stickereien. Schriftzüge wie „Polizei“, „NAVY“, oder „FBI“ waren schon in den 90er-Jahren nicht lustig und sind es auch heute nicht. Die amerikanischen Straßengang-Mitglieder tragen die Cap auch heute noch mit dem Schirm nach hinten. Wenn Sie bekennendes Mitglied der MS-13, der Bloods oder der Crips sind, raten wir Ihnen, die Schirmmütze mit Sonnenblende nach vorne zu tragen.

   

Baseballcaps und Irrtümer

„Das Tragen von Baseballcaps verursacht Haarausfall“ lautet ein vorherrschender Irrtum. Hier wurden höchstwahrscheinlich Ursache und Wirkung vertauscht. Besonders Männer mit lichter werdendem Haar tragen gerne Kappen, um das zu kaschieren. „Bei Mützentausch: Lausbefall.“ Gut, den Begriff Lausbefall haben die meisten von uns wahrscheinlich zuletzt in der Grundschule gehört aber dennoch schadet es nicht, diesen Irrtum aus der Welt zu schaffen. Kopfläuse fühlen sich nur auf der Kopfhaut wohl und werden nur von Kopf zu Kopf übertragen - nicht über durch Mützentausch.

 

Tina Heindel

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