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Die Chino

Kann alles, passt immer

Nichts nervt mehr, als zig verschiedene Kombinationsmöglichkeiten austesten zu müssen, bevor man sich mit gutem Gefühl auf die Straße wagen kann. Der Ausweg: eine Chino. Denn die passt fast immer und überall.

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Chino: bequem und robust

Gehören Sie auch zu denjenigen, die aufstehen, schlaftrunken in den Schrank greifen und das erstbeste Teil aus dem Regal ziehen? Nun, solange Ihre Hände nach einer Chino greifen, müssen Sie Ihrem Styling auch wirklich nicht mehr Zeit widmen. Denn die Chino ist der wahre Allrounder unter den Hosen und passt ins Büro genauso gut wie auf die Straße.

Die Chino - woher sie kommt

Die Chino hat ihren Ursprung in Indien als englische Kriegshose. Weil sie anfangs weiß war, sollen die Soldaten sie Mitte des 19. Jahrhunderts mit Kaffee, Curry und Maulbeersaft getränkt haben, um sie unempfindlicher gegen Staub zu machen. Deshalb auch der zweite Vorname der Chino: Khaki. Amerikanische Soldaten haben sie später mit in die Heimat genommen. Und weil der Twillstoff ursprünglich in China hergestellt wurde, benannten die Amis die Chino nach ihrer angeblichen Herkunft, China.

So erkennt man sie

Eine Chino ist vor allem: richtig bequem, leicht und robust. Klar, schließlich musste sie ursprünglich auch Tag und Nacht kampfbereit sein. Fälschlicherweise wird sie aber immer noch häufig als Sommerhose betitelt. Das stimmt nur bedingt. Die Hose kühlt zwar im Sommer, inzwischen gibt es aber auch festere Varianten, die selbst an schattigen Tagen kein Bein frieren lassen. Oft wird die Chino mit der Cargo-Hose verwechselt. Dabei ähneln sich die beiden nur sporadisch. Die Cargo hat im Gegensatz zur Chino meist Taschen an den Seiten und wirkt generell viel legerer. Das Haupterkennungsmerkmal der Chino ist ein Relikt aus ihrer Entstehungszeit: Sie hat keinen Umschlag. Schließlich wollte man früher keinen Zentimeter Stoff verschwenden.

 
Mason's
Mason's
Marc O'Polo
 

So wird die Chino getragen

Wenn Sie sich mal nicht entscheiden können, ob Jeans oder Anzughose, greifen Sie am besten zur Chino: Denn die passt sowohl zum Sakko mit Hemd, als auch zum T-Shirt mit lässigen Sneakers. Wichtig ist, dass sie körperbetont geschnitten ist und auch ohne Gürtel perfekt sitzt, denn der wirkt schnell spießig. Probieren Sie außerdem einmal aus, die Hose zu krempeln. Das liegt nicht nur im Trend, sondern sieht zudem richtig gut aus. Im Sommer kombinieren Sie zur Chino am besten ein lässiges, weißes Hemd (gerne ungbügelt), das Sie ebenfalls hochkrempeln, oder ein T-Shirt und bequeme Espandrillos (ohne Socken). Darüber passt ein leichtes Jersey-Sakko. Zum Business-Look ist die Faltenfreiheit wiederum Pflicht. Und statt den lässigen Schuhen nehmen Sie klassische Derbys. Egal, ob Sturm oder Sonne, Büro oder Freizeit: Die Chino ist stets die richtige Buxe.

 

Daniel Hilz

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© bild(er) . Basti Arlt @bastiarlt.de
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