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Die Evolution des Turnschuhs

Die wichtigsten Fakten

Wenn es einen Schuh gibt, den wohl jeder schon einmal getragen hat, dann ist es der Turnschuh. Seit über 100 Jahren begleiten uns die treuen Treter in Freizeit und beim Sport, zum Ausgehen und sogar manchmal ins Büro. Über die Herkunft und die Evolution des Sneakers gibt es viele Halbwahrheiten, Just4Men.de indes kennt die wichtigsten Fakten über den sportlichen Schuh.

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Wie alles begann

Unglaublich aber wahr: Im Jahr 1906 entwickelte der 33-jährige britische Einwanderer William J. Riley in den USA den ersten Prototyp der heutigen New Balance Turnschuhe, nachdem er ausgerechnet Hühnerfüße und deren Beschaffenheit untersuchte. Zehn Jahre später kam zum ersten Mal der Begriff „Sneaker“ auf (to sneak = schleichen). Grund dafür war der erste Keds-Schuh aus dem Hause U.S. Rubber Company, dessen Gummisohle das Laufen so leise machte, dass der Träger quasi schlich.

Der Sneaker wird zum Sportschuh

Chuck Taylor, Basketballspieler und Geschäftsmann, entwirft 1923 den legendären Schuh Converse All Stars, der heute oft nur „Chucks“ genannt wird, und versieht ihn mit seiner Unterschrift. Nicht nur im Sport wird der Schuh getragen. Während des Zweiten Weltkrieges waren Converse All Stars der offizielle Sportschuh der US Army. Im Jahr 1935 gelingt dem Unternehmen der nächste Coup. Der Badminton Champion Jack Purcell entwirft den nach ihm benannten Platzschuh, der ebenfalls zum Klassiker wird. Nur ein Jahr darauf können die deutschen Dassler Brüder, deren Unternehmen später PUMA und Adidas heißen werden, einen ersten Erfolg verbuchen: Leichtathlet Jesse Owens gewinnt in Berlin vier Goldmedaillen mit einem Schuh der später zerstrittenen Brüder.

Der Markt wächst

Mit nur 500 US-Dollar jeweils gründen Bill Bowerman und Phil Knight 1964 das Unternehmen Blue Ribbon Sports, das später Nike heißen soll. Bowerman, damals noch Sportlehrer an der Universität von Oregon, schüttet Gummi in ein Waffeleisen um eine leichtere Sohle zu kreieren.

   

Willkommen in der Popkultur

Sean Penn trägt 1981/82 im Film „Ich glaub’ ich steh im Wald“ die klassischen Vans-Turnschuhe ohne Schnürung. Noch im selben Jahr entwickelt das japanische Unternehmen Onitsuka Tiger einen speziellen Schuh für das Tauziehen. 1985 unterzeichnet basketballlegende Michael Jordan seinen Sponsoringvertrag bei Nike und der Schuh „Air Jordan“, der bis heute produziert wird, ist geboren. Nur ein Jahr später widmet das Hip-Hop-Trio RUN DMC ihrem Lieblingsschuh ein Lied mit dem Titel „My Adidas“. Dieser Zeitpunkt gilt als Geburtsstunde der Symbiose von Hip-Hop-Musik und Schuhen, respektive Turnschuhen.

Der Turnschuh als Prestigeobjekt

Die Schuhe, die Basketballlegende Wilt Chamberlain am 3. März 1962 bei seinem NBA-Rekord trug, wurden zu Beginn des neuen Millenniums in dem Auktionshaus Sotheby’s für 55.000 US-Dollar versteigert. Zwei Jahre später veröffentlicht PUMA seine auf 510 Paar limitierte Kollektion „Top Winner Thrift“, bei der jedes Paar handgearbeitet und einzigartig ist. 2005 präsentiert Adidas den ersten Turnschuh mit einem eingebauten Mikroprozessor, der die Dämpfung in der Sohle je nach Laufumgebung anpasst. Mit der Jubiläumsversion des „Nike Air Force“ im Jahr 2007 beginnt unter Sneakersammlern eine neue Zeitrechnung: Schuhe aus Schlangenleder und Krokodilsleder werden die neuen Materialien des Objekts der Begierde: einem Schuh, der vom Hühnerfuß inspiriert wurde.

 

Tina Heindel

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