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Der Parka

Eine unkaputtbare Legende

Der Parka ist eine Jacke. Richtig. Der Parka ist nur aus Stoff. Exakt. Und trotzdem ist der Parka ein Wunder an Intelligenz, ein weise designter Klassiker: Ein ganzes Modejahrhundert hat er überlebt und mitgeprägt. Just4Men.de weiß, wieso. Und - viel wichtiger: wozu Sie Ihn am besten tragen.

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Der Parka: seit fast 200 Jahren in Olivgrün

In der Mode bewegt man sich ja generell auf schnell veränderlichem Terrain. Mal dieser Trend, mal jener. Eine unsichere Sache, könnte man meinen. Stimmt aber nicht, sagt Just4Men.de. Denn es gibt genug Dinge, die jeden Modehype überstehen und einfach immer gut aussehen. So wie der Parka - in Olivgrün.

Woher kommt die Soldatenjacke?

Auch vor fast 200 Jahren gab es schon so etwas wie Trends. Naja, zumindest so etwas Ähnliches. In erster Linie haben die Inuits die ersten Parkas aus Tierfell getragen - hauptsächlich der Kälte wegen, um warm zu werden (Parka heißt so viel wie Hitze). Optische Intentionen waren damals schätzungsweise noch Nebensache. Deshalb hat sich auch die US-Army auf den Parka gestürzt und ihre Jungs damit in die Kälte geschickt. Nicht blöd, dachte sich dann die Bundeswehr und hat noch schnell die Deutschland-Flagge an den Ärmel gestickt. Und dann, in den 60ern, ging es ganz schnell: Der erste Military-Trend hat die Jacke, vorbei an der Kommune 1 um Rainer Langhans und den Antikriegsdemos, in die Kaufhäuser gebracht. Seitdem beharrt sie hartnäckig auf einem Platz in der ersten Modeliga. Zu Recht. Wer so viel erlebt hat und zu so vielem passt, der darf auch bleiben.

Wozu passt der Parka?

Große Taschen, warmes Futter und eine abnehmbare Kapuze - daran konnten auch die gefährlichsten Manöverübungen nichts ändern - sind die Haupterkennungsmerkmale eines echten Parkas. Und die Farbe natürlich: Olivgrün. Hatte der Parka für die Alt-68er noch etwas Politisches, so kann er heute völlig gesinnungsfrei und bedenkenlos zu jedem Casual-Look getragen werden. Zur Jeans sowieso, mit Hemd und T-Shirt. Um den Parka-Trendfaktor aber voll auszuschöpfen, sollten Sie die Jacke mit einer beigen Chino kombinieren. Dazu ein Paar braune Bergsteigerstiefel im Retro-Look und eine lässige, weite Beanie-Mütze. Auch wenn Sie vielleicht neumoderne Kreativgroßstädter schon dabei beobachtet haben, wie sie einen Parka zu einem Business-Jackett oder gar über einen Anzug getragen haben: Lassen Sie es, wenn Sie im Job weiter ernst genommen werden wollen.

 

Daniel Hilz

 
ALPHA INDUSTRIES
HILFIGER DENIM
 
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