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Dresscode-Übersicht

Was bedeutet welcher Dresscode

Grammy-Verleihung, Staatsempfang, Filmpremiere, Geschäftsessen - bei fast jeder Veranstaltung wird ein bestimmter Dresscode erwartet. Doch was bedeutet nochmal Smart Casual und darf man dazu Turnschuhe tragen? Just4men.de hat den Code geknackt.

White Tie, Business, Day Informal - es gibt kaum noch Einladungskarten ohne Dresscode-Vorgabe und auch im Geschäftsleben wird ein bestimmter Kleidungsstil von Ihnen erwartet. Sogar bei Privatpartys scheint es in Mode gekommen zu sein, einen Dresscode auszurufen. Warum? Vielleicht aus Spaß am Verkleiden, um eine wirklich ganz besondere Party zu schmeißen oder einfach nur, weil man sonst nichts zu bieten hat? Bei Business-Events und förmlichen Veranstaltungen soll der Dresscode ein gewisses Gesamterscheinungsbild gewährleisten. Völlig nachvollziehbar. Warum man nun auch noch in seiner Freizeit in eine Uniform schlüpfen soll? Völlig schleierhaft. Mitmachen oder lieber Anti-Haltung bewahren? Ihre Entscheidung. Doch um diese treffen zu können, müssen Sie erst einmal wissen, was welcher Dresscode bedeutet und wann welches Outfit erwartet wird.

Gut, wer weiß, welcher Dresscode was bedeutet

Dresscode: Casual

Das Beste vorweg: Dieser Dresscode entspricht der lässigsten Stufe der Kleiderordnung. Doch Vorsicht! Auch wenn der Begriff Casual den Freizeit-Look suggeriert und daher sehr dehnbar ist, können Sie nicht wirklich in jedem Outfit auf der Geburtstagsfeier Ihrer Oma oder bei der Grillparty Ihres Chefs auftauchen. Ausgefranste Jeans, Shorts, offene Schuhe wie Flip Flops oder Sweatshirts sind tabu. Greifen Sie lieber zu Stoffhosen, dunklen Jeans, Polohemden, farbigen Hemden oder Strickpullis. Sneakers oder Slippers sind erlaubt.

Dresscode: Smart Casual

Die Kombi Stoffhose, Hemd und Sakko ist die richtige Wahl. Einige Firmen erlauben im Büro sogar eine dunkle, schlichte Jeans. Falls nicht, tragen Sie eine feste Baumwollhose, beispielsweise eine Chino. Das Hemd sollte langärmelig und einfarbig sein oder ein sehr dezentes Muster haben. Die Krawatte dürfen Sie zu Hause lassen. Turnschuhe sind aber ein No-Go. Sie können geschnürte Lederschuhe tragen, müssen aber nicht. Völlig in Ordnung sind beim Dresscode Smart Casual auch schnürfreie Loafers.

Dresscode: Business Casual

Wie schon beim Smart Casual gehört auch zu diesem Dresscode Stoffhose, Hemd und Sakko. Die Devise lautet aber: "No jeans, no tie." Jeans sind ab dieser Kleiderordnung verpönt. Immerhin: Die Krawatte dürfen Sie immer noch getrost im Schrank hängen lassen. Wenn Sie möchten, können Sie das Hemd auch durch ein schickes Polohemd ersetzen. Dieser Look ist bei After-Work-Veranstaltungen, wie dem Abendessen mit dem Chef oder beim Freizeitprogramm einer Geschäftsreise, angebracht.

 
Fred Perry
bugatti
 

Dresscode: Business

Haben Sie eine mittlere Führungsposition, ist dieser Dresscode Ihre tägliche Pflicht: Ein zwei- bis dreiteiliger dunkler Anzug mit Hemd und Krawatte. Als Faustregel gilt: Je höher die Position innerhalb des Unternehmens, desto dunkler die getragenen Farben des Anzugs. Farbige Krawatten, Nadelstreifen und Hemden in Pastelltönen sind erlaubt. Aber nie mehr als zwei Muster kombinieren! Zum Business-Outfit gehören glatte, dunkle Lederschuhe.

Dresscode: Day Informal

Der Geschäftsreisen-Dresscode könnte Ihnen auch unter den Namen Business Attire oder Tenue de Ville begegnen. Erwartet wird ein dunkler Anzug (dunkelblau, dunkelgrau oder anthrazit) mit Hemd, Krawatte und schlichten Schuhen.

Dresscode: Semi-formal

Lassen Sie sich nicht täuschen! Der Dresscode Semi-formal hört sich legerer an, als er ist. Auch hier müssen Sie das volle Programm tragen: Einen dunklen Anzug, Krawatte und dunkle Schuhe, beispielsweise bei einer Hochzeit oder einem Firmenevent. Nach 18 Uhr könnte sogar ein Smoking verlangt sein.

Dresscode: Cutaway

Der Dresscode Cutaway (kurz: Cut) wird als festlicher Tagesanzug bei Hochzeiten, Staatsempfängen oder Pferderennen getragen. Aber niemals nach 17 Uhr - daher auch die Alternativnamen Morning Coat oder Morning Dress. Der Cutaway verdankt seinen Namen übrigens den schräg geschnittenen Schößen des Gehrockes. Traditionell besteht das Outfit aus einer mittel- bis dunkelgrauen Jacke, einer hellgrauen oder cremefarbenen Weste, einem weißen Hemd, einer silbergrauen Krawatte und einer schwarz-grau gestreiften Hose.

Dresscode: Black Tie

Sie gehen in die Oper, zu einem Hochzeitsdinner oder einer Theaterpremiere? Dann sollten Sie sich in Ihren schwarzen oder nachtblauen Smoking schmeißen. Zum Pflichtprogramm des „kleinen Gesellschaftsanzugs“ gehören eine schwarze Fliege, ein weißes Smoking-Hemd und schwarze Lederschuhe. Wichtig: Bei diesem Dresscode darf der Hosenbund nicht sichtbar sein, daher müssen Sie einen sogenannten Kummerbund oder eine geschlossene Weste tragen.

Dresscode: White Tie

Der „große Gesellschaftsanzug“ wird bei einem Staatsempfang, dem Wiener Opernball oder ähnlich prunkvollen Veranstaltungen nach 18 Uhr getragen. Zum schwarzen Frack mit weißer Weste und weißer Fliege gehören schwarze Lacklederschuhe. Das Tragen von Gürtel und Armbanduhr gilt bei diesem Dresscode übrigens als Fauxpas. Greifen Sie lieber zur goldenen Taschenuhr. Möchten Sie so richtig dick auftragen, können Sie sogar einen schwarzen Zylinder aufsetzen. Dann heißt es: „Welcome Mr. Fred Astaire!“

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