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Schuhe schnüren

Gut geschnürt ist halb gewonnen

Es gibt Menschen, für die sind Schnürsenkel nicht nur da, um den Schuh zu verschließen und dem Fuß damit einen festen Halt zu geben. Der Australier Ian Fieggen beispielsweise hat seine 50 liebsten Schnürungen in dem Buch „Laces“ abgedruckt. So viele Schnürungen zu beherrschen, scheint uns übertrieben zu sein. Dennoch schadet es gerade beim Tragen von Turnschuhen nicht, seiner Kreativität freien Lauf zu lassen.

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Damit es bei Ihrem Freizeitschuh wie am Schnürchen läuft, hat Just4Men.de nicht nur sechs verschiedene Illustrationen für Sie angefertigt, sondern hilfreiche Tipps gesammelt, wie Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen können.

1. Die gerade Schürung (Easy Straight oder Straight Bar)

Die gerade Schnürung wird vor allem beim klassischen Herrenschnürschuh mit kurzen Schnürsenkeln verwendet. Dabei wird nur das längere Ende des Schnürsenkels durch die Ösen gezogen. Wichtig dabei ist, dass der Schuh eine gerade Anzahl an Ösen hat. Die gerade Schnürung sieht sehr ordentlich aus, aber bietet keinen besonders festen Halt.

2. Die abgewechselte Kreuzschnürung (Over-Under)

Diese Methode ist eine Variation aus Verkreuzungen ober- und unterhalb der Schnürösen und verhindert, im Vergleich zur herkömmlichen Kreuzschnürung, Abnutzung und Einrisse an den Schnürsenkeln. Wer seine Sneaker gerne simpel, dennoch fest am Fuß tragen möchte, ist bei dieser Methode bestens aufgehoben.

3. Die Fliegen-Schnürung (Bow Tie)

Die Fliegen-Schnürung eignet sich besonders dann, wenn der Schnürsenkel (zu) kurz ist. Ihren Namen hat die Methode von den Überkreuzungen, die an eine Fliege, also einen Querbinder erinnern. Die Fliegen-Schnürung können Sie in punkto Abstände zwischen den verwendeten Ösen beliebig variieren - je enger diese allerdings sind, desto fester sitzt der Schuh.

4. Die römische Schnürung (Roman)

Diese Methode hat ihren Namen daher, da sie bei einer Wiederholung aussieht wie die römische Ziffernfolge X-I-X-I. Die römische Methode wirkt bei eleganten Herrenschuhen ebenso gut wie beim sportlichen Turnschuh. Um die Schnürsenkel innerhalb des Schuhs enden zu lassen, beginnt man einfach mit der Verkreuzung und „schreibt“ so die Nummernfolge I-X-I-X.

5. Die Sprial-Schnürung (Double Helix oder Lightning)

Wie eine Spirale bahnt sich der Schnürsenkel bei dieser Schnürung seinen Weg durch die Ösen. Die Methode verhindert, dass zwischen den beiden Teilen der Schnürsenkel zu viel Reibung entsteht, da nur das längere Stück benutzt wird. Zieht man den zweiten Teil des Schnürsenkels hinter der „Spirale“ hindurch, nennt sich die Methode „Lightning“ (von Englisch: Blitz) - weil das kurze Stück wie ein Blitz hinter der Spirale hindurch scheint.

6. Die Schachbrett-Schnürung (Checkerboard)

Um den Schachbrett-Effekt zu erzielen, sollten Sie zwei unterschiedlich farbige, breite Schnürsenkel verwenden. Empfehlenswert ist die Methode allerdings nur für relativ breite Sneakers und einen erfahrenen „Schnürer“. Der erste Schnürsenkel wird wie bei der geraden Schnürung parallel von Öse zu Öse geführt, während der zweite wie bei einer Leinwandbindung (Idealerweise viermal) um die gerade Schnürung gewoben wird. Ein großer Vorteil des Schachbrett-Musters ist, dass weder Knoten noch Schleife notwendig sind, um den Schuh zu verschließen - er hält auch so!

 

Tina Heindel

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© Illustrationen . Florian Schäfer
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