Just4Men
  • MODEBERATUNG
  • Tel: 0800 355 10 55 * | Mo-Do: 08:00 - 19:00,
    Fr: 08:00 - 18:00 
  • - KEINE VERSANDKOSTEN
  • - 30 TAGE KOSTENFREIE RÜCKSENDUNG

Tragen Sie Bart?

Finden Sie Ihre Bartform

Bart, bart

Lang, kurz, voll, gestutzt, gezwirbelt oder in Walrossform wie Heiner Brandt: In Sachen Gesichtsbehaarung hat Mann mindestens so viele Möglichkeiten wie auf dem Kopf. Sie überlegen noch, welche „Frisur“ die richtige für Sie ist? Dann lesen Sie gespannt weiter, denn ein Barthaar wächst pro Tag etwa 0,4 Millimeter. In drei Wochen schaffen Sie so den perfekten Schnäuzer. Welche Formen Sie kennen sollten und welche für Sie überhaupt infrage kommen, weiß die Just4Men-Redaktion.

Der Dreitagebart

Voraussetzung für einen Dreitagebart ist (wie auch für den Vollbart), dass der Bart gleichmäßig dicht wächst. Die Zucht ist dann kinderleicht. Wie der Name des Bartes bereits verrät, gilt es, ihn drei Tage lang wachsen zu lassen und ihn dann stets auf eine Länge von etwa 1,2 Millimeter zu trimmen. Ganz so einfach ist das Trimmen dann allerdings doch nicht: Auch ein Dreitagebart will gepflegt werden und deshalb müssen die Konturen und der Hals (etwa einen Zentimeter oberhalb des Adamsapfels) ordentlich rasiert sein. Zu den Anhängern des Dreitagebarts zählen unter anderem Jürgen Klopp, Daniel Craig und Jude Law.

Der Vollbart

Was den Vollbart vom Dreitagebart unterscheidet in erster Linie natürlich die Länge der Barthaare. Aber auch beim Vollbart gilt, Wildwuchs und Rauschebärte von Revolutionären wie Fidel Castro und Che Guevara sehen ungepflegt aus, darum ist regelmäßiges Stutzen, am besten im trockenen Zustand, da die Haare kürzer sind, notwendig. Wer seinen Bart länger als zwei Zentimeter trägt, sollte ihn außerdem regelmäßig kämmen. Der Vollbart ist mittlerweile auch liebstes Accessoire von Hipstern, Models und der Hollywoodelite.

 
Bogner
 

Der Schnurrbart

Vom Schnurrbart gibt es in etwa so viele unterschiedliche gut aussehende wie Furcht einflößende Varianten. Da gibt es Positivbeispiele wie den Moustache, der in den Zwanziger Jahren schwer angesagt war und auch Salvador Dalís Bart, den er zu seinem Erkennungsmerkmal machte. Es gibt aber ebenso viele Negativbeispiele wie Heiner Brands Walrossbart, den Zweifingerbart, der von Charlie Chaplin und Hitler getragen wurde oder auch den von Kaiser Wilhelm II. getragenen Zwirbelbart, den Sie heute ausschließlich als Ur-Bayer in Tracht tragen dürfen.

Die Un-Bärte

Wie der Name dieser Rubrik bereits verrät, raten wir von den folgenden Bärten dringend ab. Beginnen wir mit dem Mongolenbart, auch „Zuhälterbart“ genannt - allein deshalb schon ein Grund, ihn nicht zu tragen. Dass sein prominentester Anhänger Hulk Hogan ist, sollte mindestens das zweite Argument gegen den Mongolenbart sein. Auch wenn Stilikone Johnny Depp ihn trägt, schafft dies für den Victor-Emanuel-Bart keine Daseinsberechtigung. Spielen Sie nicht gerade bei den drei Musketieren eine Hauptrolle, hat der Knebelbart eben auch nichts in Ihrem Gesicht verloren. Beim Henriquatre bleibt der Bart nur an Oberlippe, Kinn und den Mundwinkeln stehen, so gesehen bei Stefan Raab und Serienfigur Bernd Stromberg. Sind Sie einer der beiden? Nein? Dann tragen Sie auch nicht den Bart. Beim Stichwort Kinn- oder Ziegenbart machen wir es kurz: Das dürfen nur Tom Waits, Frank Zappa und der verstorbene Thelonious Monk. Sollten Sie nun verunsichert sein, versuchen Sie es doch einfach mit dem Milchbart.

Tina Heindel

Haben Sie Fragen, Vorschläge oder Anmerkungen zu diesem Artikel? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail an: magazin@just4men.de
Jetzt Fan bei Facebook werden
drakegoodman
* 0800 355 10 55 - Kostenlos innerhalb Deutschlands. Teilnehmer aus dem Ausland wählen bitte die +49 (0)89 / 55 27 86 731