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Was heißt eigentlich Preppy?

Streberlook für alle Nicht-Streber

Der Preppy-Look aus den 80ern ist wieder da. Aber was heißt das, woher kommt er und wer kann es tragen? Just4men macht Sie zum modernen Preppy.

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Preppy: Formell und jugendlich zugleich

Preppy ist keine Apfelsorte und auch kein neues Hundeshampoo für Fiffi und Co. Sondern ein Modestil, der in den US-Privatschulen der 50er Jahre entstanden ist. Wer ihn heute richtig trägt, zeigt Haltung, nimmt sich selbst aber nicht allzu ernst. Augenzwinkern ist angesagt!

Was ist Preppy?

Preppy, das heißt Poloshirt, Pullunder, Chino, Hornbrille, V-Ausschnitt. Klingt spießig und konservativ? Soll es auch. Zumindest auf den ersten Blick sieht es aus, als ob Sie Mr. Perfect wären und niemals auf die Idee kämen, bei rot über eine Ampel zu laufen. Wer heute preppy ist, will aber nicht wie die Studenten von früher die dicke Armbanduhr zeigen, sondern dem geht es um das Spielen mit den alten Klischees. Und vor allem darum, die gute Seite von Preppy auszunutzen: Ein Gewinner sein und auch so aussehen.

Woher kommt Preppy?

Dem Preppy-Look geht es so, wie es in der Mode nun mal üblich ist. Ein Trend kommt und geht. Und gerade jetzt ist der Preppy-Look wieder da.

Seinen Ursprung hat er in den 50er Jahren in den USA. Damals wollten die Kinder aus reichem Haus in der Privatschule (Preparatory School) zeigen was Sie sich leisten konnten. In den 80er Jahren war preppy dann zum zweiten Mal angesagt, in Deutschland vor allem bei den von den Punks so verhassten Poppern. Und jetzt, 30 Jahre später, ist preppy angezogen sein wieder im Trend.

 
Fred Perry
Floris van Bommel
 

Wie trage ich Preppy?

Der neue Preppy-Style ist ziemlich frech. Schon deshalb, weil man das was man anhat nicht wirklich ernst meint. Soll heißen, man trägt die Sachen, weil sie schön sind und nicht, weil man allen zeigen will wie hoch sein Kontostand ist.

Die Farben können variieren. Sie können also experimentieren. Zumindest bei Oberteil und Schuhen. Blau, Rot, Grün oder Pastelltöne gehen. Nur auf Schwarz sollten Sie verzichten. Und die Hose sollte Khaki, Dunkelblau oder Dunkelgrün sein. Im Winter sind es eher die gedeckten Farben wie Bordeaux, mit denen Sie auftrumpfen können. Im Sommer lassen Sie die Socken in der Freizeit am besten weg und krempeln die Chino (maximal zweimal). Im Winter dürfen es auch farbige oder gemusterte Socken sein. Gekrempelt werden darf dann trotzdem.

Segelschuhe waren früher ein typisches Preppy-Kennzeichen. Das geht auch heute noch. Moderner wirken jedoch flache Chucks oder Sneakers aus Stoff oder Leder.

Der Preppy-Look sollte immer perfekt und vor allem schlicht sein. Dann passt er fast überall. Mittagessen, Familienbesuch oder Spaziergang, richtig kombiniert kann fast nichts schief gehen. Soll es schicker aussehen, dann kombinieren Sie über die Hose ein Hemd und lassen die Sneakers im Schrank. Klassische Budapester sind dann passend. Wenn es legerer sein soll, ziehen Sie ein gekrempeltes Hemd oder ein Poloshirt an. Eine Hornbrille und eine akkurate Frisur (z.B. Seitenscheitel) perfektionieren den Look.

Übrigens: Ein moderner Preppy trägt auch Krawatte. Am besten eine schmale aus Strick.

 

 

 

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© bild(er) . Markus Burke
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