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WHO'S WHO: Levi Strauss & Co.

Erfinder der Blue Jeans

Wenn es ein Kleidungsstück gibt, das wahrscheinlich jeder schon einmal getragen hat, dann ist es die Jeans. Die Bluejeans wurde besungen, war mehrmals Filmtitel und hat ganze Generationen geprägt. Grund genug, sich ihr und ihrem Erfinder zu widmen.

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Bis heute ist die Levi Straus & Co. einer der größten Jeanshersteller der Welt und bekanntesten Marken. Das Denim-Imperium verbucht jährlich mehr als 4,4 Milliarden Dollar Umsatz und ist größtenteils noch immer in Familienbesitz. Wer dahinter steckt und was das Unternehmen so erfolgreich machte, weiß Just4Men.de.

Löb Strauß

Levi Strauss, dessen bürgerlicher Name eigentlich Löb Strauß war, kam 1853 als Einwanderer aus dem fränkischen Buttenheim nach San Francisco und gründete gemeinsam mit seinem Bruder ein Textilwarengeschäft. Anfangs verkauften die Strauß-Brüder sogar noch Zahnbürsten, Ersatzknöpfe und allerlei Dinge, die ein rauer Wildwest-Pionier für den Alltag brauchte. In der Hochzeit der Goldgräber reiste Levi als Hausierer herum, um mit Stoffballen und Nähzeug überall vor Ort sein zu können.

So entstand die erste Jeans

Strauss erkannte schnell, dass die Goldgräber für ihre harte Arbeit strapazierfähige Hosen brauchten. Weil der Segeltuchstoff nicht mehr reichte, fertigte er die nächste Generation Hose, die damals noch braun war, aus Hanf. Bald darauf wurde die Produktion allerdings auf Denim, einen Baumwollstoff mit spezieller Webtechnik umgestellt, der mit Indigo blau gefärbt wurde. Nur die Nähte der Hosentaschen waren noch nicht robust genug für das Material, dass die Minenarbeiter mit sich herumtrugen. 1870 kam Jacob Davis, ein Schneider aus Riga, auf die Idee, das Ende des Hosenlatzes und die Taschen mit Nieten eines Pferdegeschirrs zu verstärken. Davis hatte die Idee, Strauss das nötige Kleingeld für die Patentierung derselben. So wurde am 20. Mai 1873 das US-Patent Nr. 139121 eingetragen.

 
Levi's
Levi's
 

Die wichtigsten Jeansmodelle

Das bestverkaufte und bekannteste Modell ist nach wie vor die „501“. Der klassische, gerade Schnitt liegt am Oberschenkel enger an und lässt am Unterschenkel lockere Beinfreiheit. Die Modelle „507“ und „512“ sind am Oberschenkel ähnlich geschnitten, haben am Unterschenkel allerdings einen leichten Schlag. Dieses Bootcut-Modell gibt es inzwischen in sämtlichen Cord- und Jeansvariationen. Die Levi’s 534 ist die hautenge Röhre aus den späten Achtziger Jahren, die 726 und 626 sind Jeans im typischen Karottenschnitt.

 

Tina Heindel

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