Das Karo-Hemd ist zweifelsohne ein zeitloser Klassiker. Es hat sämtliche Mode-Wellen überdauert und manche gar geprägt. Höchste Zeit also, dem Karo-Muster gebührend zu huldigen, denn Karo ist schließlich Trumpf.


Die Karo-Hemd-Geschichte

Karo- oder Tartan-Muster haben eine lange Geschichte. Das älteste gefundene Tartan-Muster wurde ist ca. 3.500 - 4.000 Jahre alt.
Karo-Muster werden häufig mit den Schotten und ihren berühmten Männerröcken assoziiert.
Auch für Holzfäller war es lange Zeit das ultimative das Kleidungsstück, weil es einerseits der harten Arbeit mit seiner hohen Robustheit strotzte, und natürlich weil das Tartan-Muster sich optisch gut von der Natur abhob und so für bessere Sichtbarkeit sorgte.

 

Ein Wiederkehrer

Das Karo-Hemd kommt in regelmäßigen Abständen als absolutes Trendpiece wieder auf die Laufstege der Mode-Welt. Immer steht es dabei für kernige Looks, denen man ihren Ursprung in der harten Arbeit ansehen kann. Der Grunge-Style der 90er Jahre, der angesagte Hipster-Look mit Vollbart, Karo-Hemd, Basecap und Skinny-Jeans steht auch für einen Stil, der Tatkräftigkeit symbolisiert.

 

Kombi-Tipps

 

Privat:

Mit einem Karo-Hemd lassen sich immer lässig, coole Kombis realisieren. Besonders gut passen Jeans in unterschiedlichsten Farben und Waschungen zu Karo-Hemden. Aber auch Chinos machen sich passen super. Doch Vorsicht: farbige Chinos sollten gut auf die Farbe und das Muster des Hemdes abgestimmt sein.
Sneaker bringen eine sportive Note in den kernigen Look. Auch ist es bei Karo erlaubt, ein passendes T-Shirt unter dem Karo-Hemd zu tragen. Das Hemd, evtl. aus Flanell, können Sie dann im 90er  offen darüber tragen oder es auch geknöpft über dem T-Shirt tragen.
Das Karo-Hemd ist übrigens die einzige Art Hemd, die sich zugeknöpft mit einem T-Shirt darunter gut macht - wenn man den lässigen Worker-Style mag. Im Herbst passen Beanies hervorragend zum Karo-Hemd und wenn Sie so lässig aussehen möchten wie Sie sind, dann krempeln Sie doch einfach die Arme Ihres Hemdes hoch.

 

Besser kleinkariert im Büro:

Im Business sollten Sie eher auf kleinkarierte Muster setzen. Das ist zurückhaltender und trägt nicht so dick auf wie große Karos, außerdem lassen sich kleine Karo-Muster flexibler kombinieren als große. Idealerweise setzen Sie dabei auf dunkle Hosen. Sie auch eine gestreifte Krawatte mit den Karos kombinieren.

 

Die No-Gos

Die wichtigste Regel für Karo-Hemden lautet: kombinieren Sie es niemals mit anderen (auffälligen) Mustern. Trennen sollten Sie ganz klar auch zwischen Freizeit- und Business-Looks. Dass ein Karo-Hemd für Berufe mit sehr strenger Kleiderordnung nicht in Frage kommen sollte, dürfte klar sein.